Warum Kleinagenturen am klassischen Agentur-Modell scheitern

Das klassische Werbeagentur-Modell wird in unserer Branche von fast allen verwendet. Und das, obwohl es für die meisten kein rentables Geschäftsmodell ist. Also höchste Zeit, für einen neuen Ansatz, der vor allem für Kleinagenturen Sinn ergibt. 

Wer mich in den letzten Monaten in meinen Vorträgen und Workshops begleitet hat, weiß, dass ich immer wieder vom klassischen Werbeagentur-Modell erzählt habe, das in unserer Branche bei fast allen in Gebrauch ist. Das Problem: Die meisten Kleinagenturen scheitern damit. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wovon ich da spreche.

Warum aber wenden dann so viele kleine Agenturen dieses Modell an? Ganz einfach: Weil wir alle es so gelernt haben! Denn die meisten Agenturgründer arbeiten vor ihrer Selbständigkeit in größeren Agenturen und übernehmen dies ohne es zu hinterfragen. Oder sie nehmen sich Großagenturen wie JvM, DMB, Scholz & Friends, Heimat etc. zum Vorbild – mit ähnlichem Ergebnis.

Das klassische Modell lässt sich nicht skalieren

Niemand von den Kleinagenturen stellt dieses klassische Modell in Frage oder versucht ein neues, passendes zu entwerfen. Die Crux an der Sache: Das klassische Agenturmodell war nie für eine kleine Werbeagentur gedacht – es wurde für große Strukturen entwickelt. Zum Beispiel kann sich eine Großagentur leisten, immens viel Geld und Zeit aufzuwenden, um einen Kunden zu gewinnen. Denn auch wenn die Großagentur nicht jede Wettbewerbspräsentation gewinnt, so füttert der dann tatsächlich gewonnene Pitch auch all jene, die nicht gewonnen werden konnten.

Dies bedeutet, wenn eine große Werbeagentur ein Budget von mehreren hunderttausenden Euro bekommt, dann zahlt dieses Honorar nicht nur in dieses eine gewonnene Projekt ein. Das gewonnene Honorar sichert die Existenz der Agentur, es finanziert die Pitches, Overheads und vieles mehr. Alles im Preis inbegriffen.

Schluss mit Gratis

Diesen Luxus haben Kleinagenturen nicht. Kleinagenturen müssen sich erst einen Namen machen. Und womit? Mit kostenlosen Erst-Gesprächen, mit enorm viel Zeitaufwand für Networking, mit dem Ausarbeiten von unverbindlichen Angeboten und vielem mehr. Das alles ist eben nicht im Preis inbegriffen.

Fazit: Das klassische Agenturmodell ist für kleinere Agenturen unrentabel. Wenn auch nur einer der beschriebenen Schritte innerhalb des klassischen Modells durchgeführt wird, können Kleinagenturen nicht den erhofften Gewinn erzielen – und die erwünschte Freiheit, die sie sich wünschen, rückt in weite Ferne.

Ausweg aus der Misere

Es gibt drei Möglichkeiten, aus diesem Standardmodell auszusteigen:

1.     Direkt auf den Burnout zulaufen (habe ich getestet – ist nicht zu empfehlen)

2.     Ein besseres Agentur-Modell für sich selbst entwickeln.

3.     Ein profitables Modell von jemandem lernen, der es bereits praktiziert hat.

Dieser dritte Weg ist der mit Abstand effizienteste.

Ich möchte euch gerne diesen dritten Weg präsentieren und zeigen, wie sich kleine Agenturen vom klassischen Großagenturmodell befreien können. Mit dem dritten Weg kann es – mit ein wenig Umdenken – gelingen, das eigene Kreativ-Business in eine superprofitable Rockstar-Agentur umzugestalten. Volle unternehmerische Freiheit inklusive.

Wer sich also entscheidet, aus dem klassischen Agenturmodell auszusteigen, gewinnt rasch die Kontrolle über sein Business und ist endlich frei von der scheinbar endlosen Arbeit, die ohnehin niemand so richtig wertschätzt – und auch nicht vergütet.

Also mach dich frei, verlasse den Holzweg und schaffe dir deine eigene Bühne.

Rock ’n’ Roll
Claus Zerenko

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