Der Markencode: Schluss mit den Worthülsen.

Wer mich schon länger kennt, weiß um meine Leidenschaft für das Thema »Marke«. Gemeinsam mit Thomas Börgel habe ich in den letzten Jahren viel darüber nachgedacht, diskutiert und gearbeitet. Aus diesem Grunde freut es mich, hier eine Serie von Gastbeiträgen von Thomas Börgels aktuellen Entwicklungen rund um den Markencode ankündigen zu dürfen. Wir freuen uns auf regen Austausch und Feedback.


Jeder, der sich schon einmal mit der Markenentwicklung und -führung auseinander gesetzt hat, der kennt diese Buzz-Aussagen, die mit ungebrochener Kraft die Innovationsfähigkeit unterstreichen, bzw. unterstreichen sollen. »Es geht nicht mehr nur darum, das Erscheinungsbild der Marke zu steuern, sondern heute gilt es, den Charakter der Marken zu entwickeln.«, »Kommunikation hat sich verändert« oder – und das gefällt mir persönlich noch fast noch besser – »Die sozialen Medien haben die Grundsätze der Markenführung neu definiert«.

Auf Nachfrage, was sich denn nun genau geändert hat, was das denn nun genau für die tägliche Arbeit bedeutet und wie man diesen Forderungen gerecht werden kann, werden die Antworten dann leiser bis schmallippig und setzen in aller Regelmäßigkeit neue Buzzwörter frei, die wohlfeil nach den besten Regeln der Kunst in den passenden Kontext gerückt werden und dann – vermeidlich – keine Frage mehr offen lassen. Zumindest stellt man keine Fragen mehr. Ob das nun an der Qualität der Antworten liegt, oder ob man schlicht die Lust und die Neugier verloren hat, überlasse ich dabei besser Ihnen.

Modelle und Methoden

Auffällig ist jedoch eines: Modelle und Methoden, mit denen sich Marken im wahrsten Sinne des Wortes entdecken lassen, sind absolute Mangelware, kaum zu finden, oder sie sind so komplex und individuell, dass die nur von »der einen Agentur« oder »dem einen Berater« angewandt werden können – und genau das wollten wir mit der Entwicklung des Markencodes ändern. Dass die Lösung dieses Codes jedoch nicht in der Entdeckung neuer Module, sondern in der Anordnung und Verbindung der bekannten Elemente lag, ist uns dabei auch erst sehr viel später klar geworden.

Auf den Weg dahin haben wir viele Fragen gestellt. Uns, und vor allem anderen. Wir haben großartige Menschen getroffen, unzählige inspirierende Gedanken und Geschichten aufnehmen dürfen und sie miteinander geteilt. Das war der Schlüssel, das wollen wir fortsetzen und ich freue mich, wenn Sie dieses als Einladung verstehen.

Sind Sie dabei? Sprechen wir darüber.
Ihr Thomas Börgel


Thomas Börgel wird zu seiner neuen Methodik einen Marken Workshop in Österreich abhalten. Mehr Infos dazu gibt es hier >>>

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