100 Kontakte – wann immer du möchtest! (Teil 1)

Könntest du morgen 100 Kontakte bekommen? Die meisten in der Kreativwirtschaft können das nicht, aber ich möchte dir eine Möglichkeit aufzeigen wie du es in Zukunft machen könnest.

Stelle dir vor, deine neuen Kontakte wären ein stetiger Strom. Es gibt fünf Stufen in dieser Idee:

  1. Blockiert – Du hast seit Ewigkeiten keinen eigenen neuen Kontakt generiert und musst dich immer auf Empfehlungen anderer verlassen.
  2. Undicht – Ab und an findest du einen neuen Kontakt, aber irgendwie verliert er sich dann doch immer.
  3. Tröpfeln – Du bekommst immer wieder eine Empfehlung und findest damit dein auslangen. Es gelingt damit das Business am Laufen zu halten – so recht und schlecht. Aber an Wachstum und Entwicklung ist da nicht zu denken.
  4. Flow – Du hast genug Kontakte, um zu wachsen. Es kommt ein anständiger Flow an neuen Kontakten, was sehr beruhigend ist. Allerdings wirst du mit diesem Flow kein schnelles Wachstum erreichen.
  5. Flut – Du bekommst schon fast zu viele Kontakte und dein Kreativ-Business beginnt zu florieren. Endlich greift die Idee des „idealen Kunden“ und du musst nicht mehr jeden Auftrag annehmen.

Es gibt nur zwei Stufen, auf denen wir sein sollten – Flow oder Flut. In einer perfekten Welt möchten wir doch so viel wie möglich in Stufe 5 – Flut verbringen, damit Wachstum entsteht und wir uns unsere Kunden aussuchen können.

Alles unterhalb dieser beiden Stufen bedeutet, dass wir nicht genügend Kontakte bekommen, um unser Business auszubauen und zwar mit nur idealen Kunden. Das ist unser erklärtes Ziel.

Ich möchte dir zeigen wie du zu Flow oder Flut kommst. In diesem Blog-Artikel zeige ich dir meinen Plan, mit dem du 100 Kontakte generieren kannst. Und wenn du bereit bist diesen Plan in die Tat umzusetzen, wirst du schon morgen sehen, wie diese neuen Kontakte zu dir kommen.

Die Herausforderungen

Womit musst du dich auseinandersetzen, damit das funktionieren kann?
Die erste Herausforderung besteht darin, dass du aktuell die Leadgenerierung selbst erledigen musst. Und das ist harte Arbeit. Da du dich ja auch um alle anderen Dinge in deinem Business kümmern musst, bleibt für die Kontakt-Anbahnung oft keine Zeit oder das Tagesgeschäft wird als Ausrede benutzt.

Das führt zur zweiten Herausforderung. Du könntest ja jemanden einstellen, der dabei hilft, z.B. einen großartigen Werbefachmann oder eine Agentur beauftragen. Aber da spielen meist die anfallenden Kosten nicht mit.

Wie dem auch sei, dein Wachstum ist damit blockiert und dein Kreativ-Business wird nicht so, wie du es dir wünscht.

Die Chance

Das Ziel ist wirklich einfach schnell formuliert – jederzeit so viele Kontakte zu bekommen, damit du dein Business so betreiben kannst, wie es sich für dich gut anfühlt.

Stell dir kurz dein Traum-Unternehmen vor. Wie viele ideale Neu-Kunden benötigst du im Jahr, um ein gutes Leben führen zu können? Bei den meisten meiner Kunden sind es oft nicht mehr als eine Hand voll. Das sollte dich zu schaffen sein!

Die meisten Kreativen glauben sie können nicht gut verkaufen. Dabei haben sie nur nicht genügend Möglichkeiten ihre Leistungen zu präsentieren.

Sie erbringen für ihre bestehenden Kunden eine wirklich tolle Kreativ-Leistung. Aber Sie haben eben nicht genug Kunden oder die Falschen – eben keine idealen.

Der Eintrittspunkt in den Kauf-Zyklus-Prozess ist dabei das fehlende Stück zum Erfolg.

Ich werde ein wirklich einfaches System skizzieren, das dir helfen wird, die Menge an Kontakte zu generieren, die du benötigst. Und die coole Nachricht ist, dass du dafür nicht einmal in einen Haufen superteurer Tools kaufen müssen.

Tatsächlich kostet das teuerste Tool, das man verwenden kann, etwa 10 Euro pro Monat. Und selbst dann kannst du es auch mit dem kostenlosen Plan tun.

Mein Ziel ist es, dir dabei zu helfen, 100 Kontakte in 30 Tagen für 300 Euro zu erhalten. Vielleicht 500, wenn es eine spezielle Zielgruppe ist. Wenn du meiner Struktur folgst wirst du Tag für Tag neue Kontakte erhalten. Die Struktur ist so einfach, dass jedes Kind es umsetzen kann.

Warum 100 Kontakte?

Viele der selbsternannten Gurus und Experten im Internet erwecken den Eindruck, dass es einen unendlichen Fluss von Kontakten gibt.

Die Gefahr dabei ist, dass man den Fokus verliert, wie man aus gewonnen Kontakten Kunden macht. Und dies ist ja der springende Punkt, dies zu perfektionieren auch wenn es unendlich viele Kontaktmöglichkeiten gibt.

Ich verwende 100 Kontakte, weil es eine überschaubare Menge darstellt, um nicht den Fokus auf das eigentliche Ziel zu verlieren. Das bedeutet, dass wir diese neugewonnen Kontakte wertschätzen und uns viel mehr darauf konzentrieren werden, wie man sie in Kunden verwandelt.

Es ist wie das Ende einer Zahnpasta-Tube. Wenn man sich richtig bemüht und drückt, dann kann man schon noch ein paar Mal putzen. So möchte ich über diese 100 neuen Kontakte denken. Zu versuchen so viel wie möglich aus ihnen herauszuholen.

Sobald der Prozess mit den ersten 100 Kontakten funktioniert, kann auf die nächsten 100 losgegangen werden.

Es gibt fünf Schlüssel, damit das funktioniert.

Schlüssel Nr. 1 – Das Marathon-Training beginnt nicht mit 42,2 km.

Wie beim Langstrecken-Lauftraining nicht gleich die volle Distanz anzugehen, finde ich die Idee, die Kontakte auf 100 zu begrenzen super wichtig.

Es sind – rein statistisch betrachtet – genug, um zumindest einen oder zwei ideale Kunden darin zu finden. Es ist auch nicht zu viele, dass man sich am Ende verzettelt oder verloren geht.

Du wirst deine ersten 100 Kontakte generieren und weiterbearbeiten, um daraus Kunden zu machen. Stelle dir einfach vor, es ist eine Challenge, möglichst viele Kontakte zu einem Kunden zu machen. Das erzeugen eine gewisse, spielerische Dringlichkeit in deinem Kauf-Zyklus-Prozess.

Schlüssel #2 – Das Cover verkauft das Magazin

Um deine Kontakte zu bekommen wirst du Facebook-Werbung schalten, auf die ich später zu sprechen komme.

Die Aufgabe ist Leute dazu zu bringen, sich deine Anzeige anzusehen, ohne den Text zu lesen. Du darfst eine Gestaltung wählen, die so „heiß“ ist, dass die Betrachter beim Scrollen stehen bleiben. Ehrlich gesagt, ist es die Coolness deines Angebots, die dafür sorgen wird, dass dies funktioniert.

Es ist wie im Supermarkt beim Zeitschriftenregal an der Kassa. Wie das Cover aussieht und was darauf steht sorgt dafür, dass wir das eine Magazin mitnehmen und das andere eben nicht.

Du musst etwas entwerfen, das im Newsfeed so toll aussieht, damit jemand danach greift will, bevor er die Copy überhaupt gelesen hat.

Schlüssel #3 – Erstelle ein Angebot, bei dem zwei Dinge berücksichtigt sind

Unser Leben dreht sich meist darum Risiken zu vermeiden und die Belohnung zu erhöhen. Dies kommt den Leuten unterbewusst als erstes in den Sinn, wenn sie dein Angebot sehen. Sie wollen ihr Risiko minimieren und die Belohnung maximieren. Wenn dein Angebot dies leisten kann, dann ist es wirklich interessant. Herauszufinden, was die Zielgruppe wirklich will und dann das Risiko zu eliminieren ist der optimale Weg.

Was wollen die meisten Menschen? Sie wollen ihre Probleme lösen und ihre Ziele erreichen.

Was ist der beste Weg, um das Risiko zu beseitigen?
Da wir uns in der obersten Stufe des Kauf-Zyklus-Prozess befinden, sollte etwas Kostenloses sein, ohne sofort mit jemandem reden zu müssen.

So wird das Risiko beseitigt. Unser Kontakt muss mit niemandem reden, um eine Lösung in die Hände zu bekommen. Sie erhöhen auch die gewünschte Belohnung, weil es für sie superleicht ist zu bekommen, was sie gesucht haben. Wir nennen dies in der Marketing-Fachsprache einen Lead-Magneten.

Schlüssel #4 – Eine Facebook-Anzeige schalten

Du wirst deiner Zielgruppe also ein Angebot in Form eines Lead-Magneten unterbreiten. Der nächste Schritt ist dafür eine Facebook-Anzeige zu gestalten.

Und dazu gibt es eine wirklich einfache Formel: Wie man „Juhu“ ohne „Bäh“ sagt. Jedes Mal, wenn wir einen tollen Gedanken haben, schaltet ein Teil unseres Gehirns in den „Ja, aber …“-Modus.

Wenn ich sage: „Holen Sie sich ein 6er-Pack Bauchmuskeln wie dieser Typ“, was denken wir dann? „Das klingt ja toll. Aber, ich muss die Pizza aufgeben und darf kein Bier mehr trinken. Ich muss im Fitnessstudio hart trainieren und all diese langweiligen Übungen, die ich nicht machen will.“

Wir wollen das „Juhu“ – Bauchmuskeln – ohne dieses „Bäh“ anbieten. Da kommen die Phrasen „ohne“ und „Selbst wenn“ ins Spiel.

Nehmen wir doch mein eigenes Beratungs-Business als Modell her.

Das „Juhu“ für meine Kunden ist, dass sie mehr Kunden für ihr Kreativ-Business gewinnen möchten. Daher könnte meine Anzeige so beginnt: „Wie Kreativ-Unternehmer mehr ideale Kunden gewinnen …“

Dann kommt der erste Einwand – Kalt-Akquise. Hier kommt das „ohne“ ins Spiel: „Wie Kreativ-Unternehmer mehr ideale Kunden gewinnen, ganz ohne unangenehmer Kalt-Akquise …“

Damit ist ein „Bäh“ abgehandelt. Dann nehmen wir noch einen zweiten Einwand  – Kreative fühlen sich oft als ganz schlechte Verkäufer. Dies ist nur ein Beispiel. Es kann natürlich jedes für die Zielgruppe relevante Argument sein. Hier kommt nun „Selbst wenn“ ins Spiel.

„Wie Kreativ-Unternehmer mehr ideale Kunden gewinnen, ganz ohne unangenehmer Kalt-Akquise, selbst wenn du dich als den weltschlechtesten Verkäufer siehst.“

Fertig ist der Text für die Anzeige, die du schalten wirst. Du sagst ihnen das „Juhu“ und wie sie das „Bäh“ los werden. Das „Selbst wenn“ räumt jeden weiteren Einwand aus dem Weg, den du bei deinen Kontakten vermutest.

Schlüssel Nr. 5 – Das Follow-Up

Nicht jeder von deinen neuen 100 Kontakten wird etwas bei dir kaufen. Das zeigen uns die Studien des amerikanischen Follow-Up-Instituts. Seit über 20 Jahren führen sie die „Did you Buy“-Umfragen durch. Ihre Untersuchung zeigt, dass 50% der Menschen, die sich für etwas interessieren nie etwas kaufen. Von den restlichen 50%, kaufen 15% in den ersten 90 Tagen. Die anderen 35% kaufen im Laufe der nächsten Jahre.

Was hat dies mit uns zu tun?

Die wesentliche Aufgabe beim Follow-Up-Marketing ist es, die „schnellen“ Käufer zu identifizieren. Das sind die jene Kontakte, die das Potential haben in den ersten 90 Tagen zu kaufen. Dazu stellen wir einfach die Frage: „Wollen Sie kaufen?“

Der „schnelle“-Käufer ist ein Fünf-Sterne-Käufer. Das bedeutet, dass sie die folgenden fünf Eigenschaften haben:

  1. Sie sind freundlich und kooperativ.
  2. Sie sind bereit, einen Dialog zu führen.
  3. Sie wissen, was sie wollen.
  4. Sie wissen, wann sie es wollen.
  5. Sie wollen deine Unterstützung.

Und du benötigst in deinem Kauf-Zyklus-Prozess ein System zum Aufbau von Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Expertise der zukünftigen Käufer. Dieses System ist für die 35 % der Kontakte bestimmt, die noch nicht bereit sind, sofort zu kaufen.

Jetzt geht es noch darum einen Prozess aufzubauen, um genau die ersten 100 Kontakte in 30 tagen zu generieren. Diesen Prozess laufend zu verbessern und immer wieder weitere 100 Kontakte zu erzeugen.

Wie dies genau funktioniert beschreibe ich in Teil 2 meinem nächsten Blogbeitrag.

 

P.S.: Wann immer du bereit bist … hier sind 4 Möglichkeiten, wie ich dich unterstützen kann, mehr ideale Kunden für dein Kreativ-Business zu gewinnen:

  1. Werde Mitglied meiner Facebook-Gruppe und verbinde dich mit anderen Kreativen. Dort treffen sich smarte Kreative, Freelancer und Agenturleute um zu erfahren wie sie mehr Projekte, mehr Honorare und mehr Unabhängigkeit erlangen – https://www.facebook.com/groups/
  2. Besuche mein monatliches Marketing-Webinar. Jeden Monat zeige ich einer Handvoll Kreativen meine Roadmap zu mehr idealen Kunden, damit sie in den nächsten 12 Monaten Schritt-für-Schritt ihren eigenen Zielen näherkommen.
    Klick hier > um alle Infos zu sehen und sichere dir einen Platz, wenn es für dich sinnvoll erscheint.
  3. Werde Teilnehmer in meinem »100 Kontakte in 30 Tagen« Programm. Jeden Monat suche ich 5 Kreative für dieses Programm … alle Infos wirst du zeitgereicht erhalten. Wenn du bereit bist, gemeinsam mit mir an deiner Marketing- und Akquise-Strategie zu arbeiten, dann schreib mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff „100_30“.
  4. Arbeite mit mir persönlich 1on1. Wenn du lieber mit mir persönlich an deiner Marketing- und Akquise-Strategie arbeiten möchtest, dann schreib eine E-Mail mit „1on1“ im Betreff. Dazu ein paar Sätze über dein Kreativ-Business, welche Ziele du erreichen möchtest und ich sende dir danach alle Infos zu einer persönlichen Zusammenarbeit.
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